Pressemitteilungen | Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Über 4.500 Geburten am Bürgerhospital
Das Bürgerhospital hat einen erneuten Geburtenrekord verzeichnet und 2025 insgesamt 4.535 Geburten betreut. Obwohl die Geburtenzahlen bundesweit nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts auch im vergangenen Jahr gesunken sind: Die Zahl der Geburten am Bürgerhospital ist noch einmal deutlich um fast 200 Neugeborene gestiegen. „Der erneute Anstieg der Geburten zeigt das große Vertrauen, das werdende Mütter unserem Team entgegenbringen“, erklärt Prof. Dr. med. Franz Bahlmann, Chefarzt der Frauenklinik. „Dass wir diesen Rekord trotz insgesamt sinkender Geburtenzahlen erreichen konnten, ist eine herausragende Leistung aller Mitarbeitenden in Kreißsaal, Klinik und auf den Stationen“, ergänzt Professor Bahlmann.
Mehr Zwillinge und hebammengeleitete Geburten
Besonders gestiegen ist die Anzahl an Mehrlingsschwangerschaften, die einer engmaschigeren Betreuung bedürfen: Im abgelaufenen Jahr betreute das Team der Geburtshilfe 227 Zwillings- und 7 Drillingsgeburten, ein Anstieg von über zehn Prozent im Vergleich zu 2024.
Auch die Nachfrage nach einer Geburt unter ausschließlicher Betreuung einer Hebamme im Hebammenkreißsaal hat stark zugenommen: 2025 haben sich über 200 Frauen für dieses geburtshilfliche Angebot entschieden – eine Steigerung von über 30 Prozent. „Als größte Einrichtung unserer Art in Deutschland ist es unser Anspruch, jede Schwangerschaft nach den individuellen Bedürfnissen der Frau und dem Wohlergehen der Neugeborenen zu gestalten. Der erneut gestiegene Zuspruch zeigt, dass unser Konzept aus hoher fachlicher Expertise und empathischer Betreuung überzeugt“, erklärt Professor Bahlmann.
Gewachsene Versorgungsstruktur in Geburtshilfe und Neonatologie
Als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe umfassen das Bürgerhospital und das Clementine Kinderhospital neben der Geburtshilfe eine Klinik für Neonatologie sowie eine Klinik für Neugeborenenchirurgie. Zur Versorgungsstruktur gehören zudem mehrere Stationen für Frauen im Wochenbett, eine neonatologische Intensivstation sowie drei Nachsorgestationen für kranke Neu- und Frühgeborene. Insgesamt sind hier rund 300 Fachkräfte bestehend aus Ärzt:innen, Hebammen und Pflegefachpersonen für Frauen und Neugeborene im Einsatz.
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