Geburtshilfe

In unserer Klinik bieten wir Ihnen die Sicherheit der modernen Medizin und verbinden diese mit einer persönlichen und individuellen Betreuung. Auf der Geburtshilfe liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit. Mit jährlich mehr als 4.000 Geburten sind wir bereits seit vielen Jahren Hessens geburten­stärkste Klinik.

Als Perinatal­zentrum Level I (höchste Versorgungsstufe) ist bei uns die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Neonatologie und der Klinik für Neugeborenen, Kinderchirurgie und –urologie selbstverständlich. Dies bietet eine umfassende Behandlung und Betreuung von der Schwangerschaft bis in die Zeit nach der Geburt und leistet einen besonderen Beitrag für die Sicherheit von Mutter und Kind, insbesondere auch für Risi­ko­schwan­ger­schaften und Mehr­lings­ge­burten.

Unsere Ärzte, Hebammen und Mitarbeiter der Pflege gehen auf Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse ein und begleiten Sie während Ihres Aufenthalts im Bürgerhospital kompetent und sicher.

Uns ist wichtig, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen.

Chefarzt
Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Franz Bahlmann

 

1983 bis 1989 - Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

1989 - Beginn der Tätigkeit als Arzt im Praktikum (AiP) mit anschließender Facharztausbildung an der Frauen­klinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Dir.: Prof. Dr. med. P. G. Knapstein)

1994 - Facharztprüfung, anschließend Übernahme zur fakultativen Weiter­bildung: - Operative / konservative Gynäkologie - Geburtshilfe mit Schwerpunkt Pränatalmedizin

1995 - Leitung des Bereichs für minimal-invasive Chirurgie an der Universitäts-Frauen­klinik Mainz

1998 - Oberarzt an der Universitäts-Frauen­klinik Mainz

2002 - Erwerb der fakultativen Weiter­bildung in der speziellen Geburtshilfe und Pränatalmedizin

2003 - Erwerb der fakultativen Weiter­bildung in der speziellen operativen Gynäkologie

Seit 2004 - Chefarzt der Frauen­klinik des Bürger­hospitals Frankfurt 

2006 - Ermächtigung für die Ausbildung

2009 - MIC II-Status

Ausbildung in der Pränatalmedizin und Ultra­schall­dia­gnostik

1995 - DEGUM II-Status

2000 - Leitung des Bereichs für Ultra­schall­dia­gnostik und Pränatalmedizin an der Universitäts-Frauen­klinik Mainz

2001 - DEGUM-Seminarleiter

2002 - Ultraschall-KV-Ausbilder gemäß § 7 der Ultraschallvereinbarung

2003 - DEGUM III-Status

Wissen­schaft­licher Werdegang

1992 - Promotion, Thema: Wirkungsverlust von Dopamin nach längerfristiger Anwendung, Institut für Anästhesiologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

2003 - Habilitation an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Thema: Farbkodierte Darstellung des Doppler­fre­quenz­spek­trums des Ductus venosus im Rahmen der physiologischen und pathophysiologischen Fetalentwicklung

Wissen­schaft­liche Auszeichnungen

  • Young investigator Auszeichung, Fifth World Congress of Ultrasound in Obstetrics & Gynecology, Kyoto, 25. bis 29. November 1995, Thema: Insights into normal and abnormal fetal ductus venosus blood flow velocities. Ultrasound Obstet Gynecol 1995; 6 (2): 72 bzw. Ultrasound Obstet Gynecol 1996; 7: 384-385
  • Wissen­schaftspreis der Mittelrheinischen Gesell­schaft für Geburtshilfe und Gynäkologie anlässlich der 170. Tagung, Koblenz, 8. bis 10. Mai 1998, Thema: Bestimmung des optimalen Entbindungszeitpunktes bei Feten mit einem enddiastolischen Flussverlust in der A. umbilicalis
  • Posterpreis von der Arbeits­gemein­schaft maternofetale Medizin anlässlich des 52. Kongress der Deutschen Gesell­schaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Nürnberg, 8. bis 12. September 1998, Thema: Longitudinale dopplersonographische Beobachtung der A. cerebri media und des Ductus venosus beim Zero- oder Reverse-Flow der A. umbilicalis bei schwerer IUGR, Arch Gynecol Obstet 1998; 261 (1): 49
  • März 2000 Forschungsstipendium für Pränatalmedizin: Drs. Haackert-Stiftung
  • April bis Juni 2001 Studienaufenthalt an der University College London (Prof. Ch. Rodeck) und Studienaufenthalt im National Center For Fetal Medicine in Trondheim (Prof. S. Eik-Nes), Norwegen
  • Juni 2002 Studienaufenthalt in Nashville/Tenessee, Department of fetomaternal Medicine und fetal Surgery, Vanderbuild-University (Prof. J. Brunner)

Mit­gliedschaften

  • Mitglied der Deutschen Gesell­schaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
  • Mitglied der Mittelrheinischen Gesell­schaft für Geburtshilfe und Gynäkologie (MGGG)
  • Mitglied der Deutschen Gesell­schaft für Perinatale Medizin
  • Mitglied der Deutschen Gesell­schaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
  • Mitglied der International Society of Ultrasound in Obstetrics and Gynecology (ISUOG)
  • Mitglied der Arbeits­gemein­schaft für materno-fetale Medizin (AGMFM) der Deutschen Gesell­schaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Mitglied der Arbeits­gemein­schaft gynäkologische und geburtshilfliche Endoskopie (AGE) der Deutschen Gesell­schaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Mitglied des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V. (FBA)

Klinische Schwerpunkte

  • Geburtshilfe mit Schwerpunkt Pränatalmedizin (inkl. Ultra­schall­dia­gnostik, invasive Diagnostik und intrauterine Therapie)
  • Operationen im weiblichen Becken
  • Endoskopische Interventionen in der Gynäkologie (Laparoskopie, Hysteroskopie)

Geburtsanmeldung (birth registration)

Bitte vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin. Sie können unseren Online-Terminplaner schon ab der 20. SSW für die Geburtsanmeldung nutzen:

Zur Anmeldung

Schwangeren-Ambulanz

Telefon (069) 1500 – 853

Montag, Dienstag, Donnerstag
9.30 bis 15.30 Uhr

Mittwoch, Freitag
12.00 bis 18.00 Uhr

In Notfällen oder außerhalb der Öffnungszeiten der Schwangeren-Ambulanz rufen Sie bitte den Kreißsaal an.

Kreißsaal

Telefon (069) 1500 - 328
Telefax (069) 1500 - 264

Der Eingang zum Kreißsaal befindet sich im Neubau in der Richard-Wagner-Straße. Sie finden den Eingang links in der Durchfahrt zum Innenhof.

Zentrum für Ultra­schall­dia­gnostik und Pränatalmedizin

Telefon (069) 1500 ‒ 828
Telefax (069) 1500 ‒ 827

Montag bis Donnerstag
9.00 bis 16.00 Uhr

Freitag
9.00 bis 12.00 Uhr

Videoeinblicke in die Geburtshilfe

In zwei Videos stellt sich die Geburtshilfe und der Kreißsaals des Bürger­hospitals vor. Chefarzt Prof. Dr. med. Dr. med. Franz Bahlmann geht darin auf die Themen ein, die auch während unserer Informations­abende für werdende Eltern behandelt werden und beantwortet wichtige Fragen, die während dieser Veranstaltungen regelmäßig gestellt werden.


Diagnostik und Therapie

Unsere Geburtshilfe ...

  • misst dem natürlichen Geburtsablauf einen hohen Stellenwert bei.
  • berücksichtigt die individuellen Entscheidungs- und Hand­lungs­spiel­räume der Mütter/der Eltern.
  • setzt alternative geburtshilfliche Methoden (z. B. Akupunktur, Homöopathie, Aromatherapie) ein.
  • ist auf alle geburts­hilf­lichen Risi­ko­schwan­ger­schaften und Komplikationen spezialisiert.
  • ist das größte geburtshilfliche und pränatalmedizin­ische Zentrum im Rhein-Main-Gebiet.

Zur Erkennung von Risikofaktoren während der Schwangerschaft und unter der Geburt ...

  • stehen alle modernen laborchemischen, geräte­tech­nischen und klinischen Unter­su­chungs­me­thoden für Diagnostik und Therapie zur Verfügung.
  • gibt es ein spezialisiertes Zentrum für Ultra­schall­dia­gnostik und Pränatalmedizin (DEGUM III).  (Siehe oben)
  • übernimmt die Klinik für Neonatologie des Bürger­hospitals die Versorgung von Risikoneugeborenen (das sind Frühgeborene und kranke Neugeborene).
  • besteht eine enge Kooperationen mit anderen Fachabteilungen des Bürger­hospitals (z. B. Neugeborenen- und Kinderchirurgie, Augenklinik, Anästhesie, Sektion Gastro­en­te­ro­logie).
  • Unser detailliertes Angebot können Sie auf dieser Seite unseren einzelnen Schwerpunkten entnehmen.

Risi­ko­schwan­ger­schaften

Einer unserer Schwerpunkte ist die Betreuung werdender Mütter mit Risi­ko­schwan­ger­schaften. Sie werden bei uns rundum versorgt.

Folgende Merkmale deuten auf eine Risi­ko­schwan­ger­schaft hin

  • Alter der Mutter über 35 oder unter 18 Jahren
  • Vorerkrankungen der Mutter (z. B. Diabetes, Thrombophilie, Bluthochdruck Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen, Schild­drü­sen­er­kran­kungen, Rheuma, Infekionen, Epilepsie)
  • Früh- oder Fehlgeburten in der Vorgeschichte
  • Kaiserschnitt
  • Mehrlinge
  • Blut­grup­pen­un­ver­träg­lich­keit
  • Lageanomalie
  • Erbkrankheiten in der Familie
  • Risiken, die im Verlauf der Schwangerschaft auftreten (vorzeitige Wehen, Zervixinsuffizienz, Präeklampsie, GDM, etc...) 

Mehrlinge

Schwan­ger­schaften, die doppelte (oder mehrfache) Elternfreuden bringen, sind in unserer Twin Clinic gut aufgehoben.

Die Betreuung von Schwan­ger­schaften mit Mehrlingen liegt uns sehr am Herzen, denn sie sind immer etwas Besonderes. In unserem Zentrum für Ultra­schall­dia­gnostik und Pränatalmedizin können wir Sie von Anfang der Schwangerschaft an mitbetreuen und so eventuelle Risikofaktoren rechtzeitig erkennen und Ihnen und Ihren Kindern eine optimale Vorsorge bieten.  

In der Früh­schwan­ger­schaft ist es wichtig, festzustellen, ob sich die Kinder einen gemeinsamen Mutterkuchen (oder gar eine gemeinsame Fruchthöhle) teilen, oder ob Ihre Versorgung voneinander getrennt ist. Denn davon hängt ab, welche Risiken im Verlauf der Schwangerschaft auftreten können und wie engmaschig die Schwangerschaft überwacht werden muss. Im Falle eines Feto-Fetalen-Trans­fu­sions­syn­droms (das nur auftreten kann, wenn die Kinder einen gemeinsamen Mutterkuchen haben), sind Sie bei uns in den besten Händen. Denn wir sind eines der wenigen Zentren in Deutschland, das regelmäßig die fetoskopische Lasertherapie durchführt. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft beobachten wir, ob die Kinder sich gleichmäßig entwickeln.

Auch die Kontrolle der Länge des Gebär­mut­ter­halses ist wichtig, um das Risiko einer Frühgeburtlichkeit zu minimieren. Wenn der Geburtszeitpunkt naht, stellt sich die Frage, welcher Geburtsweg für Sie und Ihre Kinder der Beste ist.

Wir begleiten gerne und häufig natürliche Zwil­lings­ge­burten. Aber es gibt auch Situationen, in denen ein Kaiserschnitt der bessere Weg ist. Gemeinsam mit Ihnen finden wir heraus, welcher für Sie und Ihre Kinder der geeignete ist.

Unser Ärzte-Team

Chefarzt

Prof. Dr. med. Franz Bahlmann

Leitende Oberärzte

Dr. med. Uwe Baase
Stephan Spahn

Oberärzte

Dr. med. Ammar Al Naimi
Dr. med. Thekla Bunger
Dr. med. Lisa Kreysa
Dr. med. Maria Perez de Laborda
Je Hyuk Lee
Dr. med. Eva Nolof
Dr. med. Ines Nowraty
Bartosch Wolnicki
Dr. Dagmar Baumüller 
Dr. Simone Hungbauer

Schwangeren-Ambulanz – Vor und nach der Geburt für Sie da

Unsere Schwangeren-Ambulanz bietet Zeit und Raum für ...

  • die Anmeldung zur Geburt,
  • Informationen zur Geburts­vor­be­rei­tung,
  • Geburts­vor­be­rei­tungs­kurse,
  • Rück­bil­dungs­gym­nastik,
  • Akupunktur,
  • Homöopathie,
  • Yoga,
  • Babymassage,
  • und ambulante CTG- Kontrollen.

Unsere Kursangebote finden Sie auf der Seite unseres Familienzentrums Zehn Monde

Familienzentrum Zehn Monde

Kontakt Schwangeren-Ambulanz

Die Anmeldung zur Geburt ist nur im Rahmen eines persönlichen Gesprächs möglich. Vereinbaren Sie einen Termin über unseren Online-Terminplaner.

Zur Geburtsanmeldung

 

Für alle anderen Fragen erreichen Sie die Schwangeren-Ambulanz unter Telefon (069) 1500 - 853

Montag, Dienstag, Donnerstag
9.30 bis 15.30 Uhr

Mittwoch, Freitag
12.00 bis 18.00 Uhr

 

Rechtzeitige Voranmeldung

Bitte vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin für die Geburtsanmeldung. Sie können unseren Online-Temrinkalender schon ab der 20. SSW dafür nutzen.

Die rechtzeitige Anmeldung gibt Ihnen die Möglichkeit, sich mit dem Bürgerhospital vertraut zu machen und wir erhalten die Gelegenheit, Sie kennenzulernen.

Bitte bringen Sie zur Anmeldung ihren Mutterpass, die Versicherungskarte und wichtige medizin­ische Unterlagen mit.

In der Ambulanz werden Sie von Hebammen empfangen, die Ihre Fragen gerne beantworten. Die rechtzeitige Anmeldung dient Ihrem persönlichen Komfort – und beruhigt. So können Sie sich, wenn die Wehen einsetzen ganz auf die Geburt Ihres Kindes konzentrieren.

Unser Team der Schwangeren-Ambulanz

Hebammen

Anke Kieltyka-Salimi
Friederike Kim
Julia Maric
Nicolle Reuter
Heike Schaumburg
Corinna Scheurig
Milena Schurig

Arzthelferin

Teresa Butera

Kreißsaal – Während der Geburt rundum gut betreut

Räumlichkeiten

Für die Geburt Ihres Kindes gestalten wir Ihnen das Umfeld so angenehm wie möglich. Es stehen sieben unter­schiedliche, modern ausgestattete Entbindungsräume sowie ein Bad mit Gebärwanne zur Verfügung, die mit allen erforderlichen Hilfsmitteln ausgestattet sind.

Zusätzlich stehen ein Aufnahmezimmer, zwei Vorwehenzimmer sowie ein weiterer Entbindungsraum bereit.  

Wir sind auf die Bedürfnisse einer natürlichen Geburt ausgerichtet. Ihren speziellen Wünschen kommen wir entgegen. Sie haben bei uns alles, was den natürlichen Geburtsablauf erleichtert und unterstützt:  

  • Doppelbett, Rundbett
  • Wassergeburtswanne, Gebärhocker
  • Hängetücher, Pezzi-Ball, Bodenmatten u. v. m.  

Durch die Auswahl freundlicher Farben und einer warmen Beleuchtung werden die medizin­ischen Apparaturen in den Hintergrund gerückt und eine angenehme Atmosphäre und ein Gefühl der Geborgenheit geschaffen. 

Alle modernen Möglichkeiten der Beobachtung des Geburtsverlaufs und der medizin­ischen Versorgung von Mutter und Kind stehen bereit. Hebammen und Ärzte begleiten stetig Ihre Geburt und motivieren und unterstützen Sie in jeder Phase Ihrer Geburt. Selbst wenn Hebamme oder Arzt nicht in Ihrer unmittelbaren Nähe sein sollten, werden die Herztöne Ihres Kindes in regelmäßigen Abständen aufgezeichnet und überwacht.

Schmerz­lin­derung

Um Ihre Geburtsschmerzen zu lindern, stehen Ihnen verschiedene Entspannungsmethoden zur Verfügung. Äußern Sie bitte Ihre Wünsche und Vorstellungen, dann wird das Geburtsteam besser auf Sie eingehen können.

  • Alternative Schmerztherapie
  • Unterstützung bei der richtigen Atmung
  • wechselnde Gebärpositionen
  • Homöopathie, Akupunktur
  • warme Kirschkernkissen/Umschläge
  • Entspannungsbad, Aromatherapie  

Neben den alternativen Möglichkeiten können je nach Bedarf krampflösende Mittel oder Schmerzmittel zur Geburtserleichterung angewandt werden. Unsere Anästhesie-Abteilung im Haus bietet jederzeit die Möglichkeit, auf Wunsch Regio­nal­an­äs­the­sie­ver­fahren wie Spinalanästhesie (SPA) und Peridural-anästhesie (PDA) oder Walking-PDA durchzuführen.

Video-Einblicke in Kreißsaal und Geburtshilfe

Kontakt Kreißsaal

Telefon (069) 1500 - 328
Telefax (069) 1500 - 264

Der Eingang zum Kreißsaal befindet sich im Neubau in der Richard-Wagner-Straße. Sie finden den Eingang links in der Durchfahrt zum Innenhof.

Unser Hebammen-Team

Leitende Hebamme

Ulrike Schnitzler

Stellv. leitende Hebamme

Julia Magsig

Unsere Wochenstation – Nach der Geburt gut umsorgt in das gemeinsame Leben

Räumlichkeiten

Die Geburt Ihres Kindes soll für Sie zu einem wunderbaren positiven Erlebnis werden. Deshalb stehen Ihnen während Ihres Aufenthaltes im Bürgerhospital moderne Einbett-, Zweibett- oder Familienzimmer (als Wahlleistung) zur Verfügung. In allen Zimmern können Sie das sogenannte Rooming-in durchführen, also Ihr Kind wie zuhause komplett versorgen.

Es ist uns ein Anliegen, die nötige Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, um Ihnen und Ihrem Neugeborenen ein sicheres Gefühl für zu Hause zu geben. In jedem Zimmer befinden sich ein Wickeltisch mit Wärmelampe sowie die Babywäsche für den Kran­ken­haus­auf­ent­halt.

In unserem Neugeborenenzimmer erhalten Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit Unterstützung bei der Versorgung Ihres Kindes. Wir stehen Ihnen bei allen Fragen zur Babypflege mit unserer Erfahrung zur Seite.

Mahlzeiten

Zum Frühstück und Abendessen wird ein Buffet im freundlichen Aufenthaltsraum angeboten. Dieses ist auf die Bedürfnisse der frisch gebackenen Mütter abgestimmt.

Das Buffet gibt Ihnen mehr Zeit für Ihre Mahlzeit. Sollte sich das Stillen Ihres Kindes einmal länger gestalten, haben Sie dennoch genug Zeit für Ihre eigenes Frühstück oder Abendessen. In unserem Aufenthaltsraum können auf Wunsch auch die übrigen Mahlzeiten eingenommen werden, die ggf. aber auch ans Bett gebracht werden.

Auch die Väter können gegen einen kleinen Aufpreis gemeinsam mit ihrer Familie frühstücken und zu Abend essen.

Sie stellen Ihre eigene Mahlzeit anhand der Speisekarte unserer Küche zusammen.

Stillen

Stillen ist die natürlichste, einfachste und nach medizin­ischen Gesichtspunkten beste Ernährungsform. Sie ist durch nichts zu ersetzen. Stillen bedeutet, die Mutterbrust anzubieten, wann, so oft und so viel das Neugeborene sie braucht. In unserem Stillzimmer haben Sie die Möglichkeit, Ihr Kind in ruhiger und geschützter Atmosphäre jederzeit zu stillen.

Sie können jedoch auch auf Ihrem Zimmer stillen. Sollten Sie Unterstützung benötigen, stehen Ihnen unsere ausgebildeten Still­be­ra­te­rinnen (IBCLC) von Montag bis Freitag zur Verfügung.

Falls Stillen für Sie nicht infrage kommt, stellen wir Anfangsnahrung nach den neuesten ernäh­rungs­wissen­schaft­lichen Erkenntnissen zur Verfügung. Das gleiche gilt, wenn medizin­ische Gründe eine Zufütterung erforderlich machen.

Besuchszeiten

Montag bis Sonntag
15.00 bis 21.00 Uhr

Ziele unserer Betreuung

  • Wir geben der Mutter von Beginn an die Möglichkeit,  die volle Betreuung ihres Neugeborenen zu übernehmen, während Hebammen, Kran­ken­schwes­tern,  Kinder­kran­ken­schwes­tern, Still­be­ra­te­rinnen und Ärzte in beratender, anleitender und unterstützender Funktion zur Seite stehen.
  • Wir gestalten die Umgebung so, dass die Anpassung an die neue Situation für Mutter und Kind erleichtert wird.
  • Mutter und Kind wird ein kontinuierliches intimes Zusammensein in angenehmer Atmosphäre ermöglicht.
  • Eltern können sich auf ihr Kind einlassen und lernen, ihr Verhalten dem Rhythmus und den Bedürfnissen des Kindes anzupassen.
  • Unser ärztliches und pflegerisches Team steht mit  seiner Fachkompetenz bereit, um Komplikationen frühzeitig zu erkennen, zu verhindern und ggf. zu behandeln.

Rück­bil­dungs­gym­nastik

Rück­bil­dungs­gym­nastik stärkt den Beckenboden, da dieser die Mitte des menschlichen Körpers bildet. Positive Folgen sind

  • die Wieder­her­stel­lung des persönlichen und körperlichen Gleichgewichts.
  • Ruhe, Kraft und Ausgeglichenheit.
  • Förderung der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Aktives Training bei einer eventuellen geburtsbedingten Blasenschwäche.

Mit Kursen zur Rück­bil­dungs­gym­nastik und den Rück­bil­dungs­kursen mit Yoga sollte spätestens sechs bis acht Wochen nach der Geburt begonnen werden.

Kursangebote Familienzentrum Zehn Monde

Geburtsurkunde

Sie haben die Möglichkeit, innerhalb von sieben Tagen ab Geburt die Geburtsurkunden für Ihr Kind bei uns zu beantragen.

Unsere Neugeborenen-Anmeldung erreichen Sie montags bis freitags zwischen 09.00 und 13.30 Uhr: (069) 1500 - 391. An Feiertagen ist die Neugeborenen-Anmeldung geschlossen.

Bitte informieren Sie sich vorher beim Standesamt Frankfurt Mitte im Internet oder unter Telefon (0 69) 212 - 7 35 05 über die benötigten Unterlagen.

Standesamt

Unser Pflege-Team der Station N3

Stationsleitung Integrierte Wochenstation, Frauen­klinik (N3)

Alina Denk

Josephine Rott (stellv.)

 


Unser Pflege-Team der Station O5

Stationsleitung Frauen­klinik (O5)

Anja Hock

 


+++ Bitte beachten Sie +++

Aktuell finden keine Patien­ten­ver­an­stal­tungen und Infoabende statt.

Videoeinblicke in die Geburtshilfe

In zwei Videos stellt sich die Geburtshilfe und der Kreißsaals des Bürger­hospitals vor. Chefarzt Prof. Dr. med. Dr. med. Franz Bahlmann geht darin auf die Themen ein, die auch während unserer Informations­abende für werdende Eltern behandelt werden und beantwortet wichtige Fragen, die während dieser Veranstaltungen regelmäßig gestellt werden.

Vereinbaren Sie einen Termin zur Geburtsanmeldung über unseren Online-Kalender

Kontaktformular für Fragen an unsere Frauen­klinik

Ihre Angaben

Klinische Studie: Kaiserschnitt-Narben an der Gebärmutter

Wir führen aktuell eine klinische Beobachtungsstudie durch, bei der wir die Abheilung der inneren Kaiserschnitt-Narbe im Unterbauch ab sechs Monate nach der Entbindung mittels moderner Ultra­schall­ge­räte beurteilen. So können mögliche Risiken frühzeitig erkannt und weitere Maßnahmen mit Ihnen abgestimmt werden.

Denn ein Kaiserschnitt kann nicht nur kurzfristig Komplikationen hervorrufen, auch langfristige Folgen können daraus entstehen. Ist die innere Abheilung der Kaiserschnittnarbe an Gebärmutter und im Bauchraum z. B. durch Narben­wuch­er­ungen oder Verwachsungen im Bauchraum beeinträchtigt, kann dies zu zyklischen Störungen wie Zwischen­blu­tungen und Beschwerden bei der Regelblutung führen. Auch für eine Folgeschwangerschaft ist dies von Bedeutung, da das Risiko für Komplikationen oder sogar für Unfruchtbarkeit erhöht sein kann. Zudem ist die Beschaffenheit der Kaiserschnittnarbe ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für den Geburtsmodus in einer Folgeschwangerschaft.

Kontakt

Bei Interesse an einer Studienteilnahme können Sie gerne 6 – 24 Monate nach einer Kaiserschnitt-Geburt unter der Rufnummer (069) 1500 - 5839 einen Termin vereinbaren oder uns per E-Mail kontaktieren.

Zertifikate


Video-Einblicke in Kreißsaal und Geburtshilfe