Endokrine Chirurgie von Fachgesellschaft als Referenzzentrum zertifiziert

Die Klinik für Endokrine Chirurgie behandelt jährlich rund 3.000 Patienten mit Erkrankungen der Schilddrüse – circa 1.500 davon operativ. Nun sind Chefarzt Dr. med. Christian Vorländer und sein Team von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) erneut als Referenzzentrum für Schilddrüsen- und Neben­schild­drüsen­chirurgie bestätigt worden.

Um als Referenzzentrum ausgezeichnet zu werden, muss eine Klinik bestimmte Anforderungen erfüllen, u. a. an die fachliche Kompetenz der Ärzte und Pflegekräfte, an die Häufigkeit und Verfahrensweise der Eingriffe sowie an die apparative Ausstattung. Die Behandlungsergebnisse müssen kontinuierlich analysiert und wissenschaftlich ausgewertet werden. Zudem zeichnen sich Referenzzentren durch besonders niedrige Komplikationsraten aus. Am Bürger­hospital Frankfurt liegt diese deutlich unter der Hälfte des geforderten Wertes. 
Die Klinik für Endokrine Chirurgie wurde erstmals 2012 zertifiziert und seitdem viermal als Referenzzentrum bestätigt. Behandlungsschwerpunkte sind neben gutartigen Schilddrüsenknoten und bösartigen Tumoren der sogenannte Morbus Basedow – eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse – sowie Erkrankungen der Nebenschilddrüsen. Deutschlandweit sind lediglich zehn Kliniken von der DGAV als Referenzzentren zertifiziert. Die Klinik für Endokrine Chirurgie ist hessenweit die einzige Einrichtung dieser Art. Das Zertifikat ist gültig bis 2024.  

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