Kurzinterview "Sicher beim Feuerwerk"

Damit das neue Jahr tatsächlich ein "frohes Neues" wird und nicht etwa im Krankenhaus beginnt, beantwortet unser Handchirurg Dr. med. Christian Betz an dieser Stelle einige Fragen zum Umgang mit Knallkörpern und vermeidbare Verletzungen, die sich häufig an Silvester ereignen.

Welche Verletzungen begegnen Ihnen als Handchirurg zum Jahreswechsel am häufigsten?

Betz: Am häufigsten ereignen sich Brandverletzungen im Bereich der Hände sowie Gesicht und Hals. Ebenfalls kommt es zu häufig zu Verletzungen durch Glasscherben o.ä. Natürlich darf man die diversen Knochenbrüche nicht vergessen, oftmals durch Stürze oder Prügeleien verursacht.

Wie kann man dies vermeiden?

Betz: Mit Bedacht böllern, keine Experimente und am besten nur moderat Alkohol. Viele Verletzungen wären ohne Alkoholeinfluss nicht entstanden. Man sollte beim Böllern Handschuhe tragen und enge Kleidung, damit „Querschläger“ nicht in den Kragen fliegen

Gibt es etwas, das Sie an der Knallerei besonders ärgert?

Betz: Das rücksichtslose Knallern vieler meist jugendlicher Leute. Es werden Böller auf Menschen geschmissen oder viele Halbstarke lassen mal eine Rakete aus der Hand starten. Das sind sinnlose Aktionen, die unnötig sind.

Können Sie als Handchirurg entspannt Silvester feiern oder sind Sie im Dauereinsatz?

Betz: Das sage ich ihnen nach diesem Silvester...

 

Handchirugie am Bürger­hospital Frankfurt

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