Kurzinterview "Sicher beim Feuerwerk"

Damit das neue Jahr tatsächlich ein "frohes Neues" wird und nicht etwa im Krankenhaus beginnt, beantwortet unser Handchirurg Dr. med. Christian Betz an dieser Stelle einige Fragen zum Umgang mit Knallkörpern und vermeidbare Verletzungen, die sich häufig an Silvester ereignen.

Welche Verletzungen begegnen Ihnen als Handchirurg zum Jahreswechsel am häufigsten?

Betz: Am häufigsten ereignen sich Brandverletzungen im Bereich der Hände sowie Gesicht und Hals. Ebenfalls kommt es zu häufig zu Verletzungen durch Glasscherben o.ä. Natürlich darf man die diversen Knochenbrüche nicht vergessen, oftmals durch Stürze oder Prügeleien verursacht.

Wie kann man dies vermeiden?

Betz: Mit Bedacht böllern, keine Experimente und am besten nur moderat Alkohol. Viele Verletzungen wären ohne Alkoholeinfluss nicht entstanden. Man sollte beim Böllern Handschuhe tragen und enge Kleidung, damit „Querschläger“ nicht in den Kragen fliegen

Gibt es etwas, das Sie an der Knallerei besonders ärgert?

Betz: Das rücksichtslose Knallern vieler meist jugendlicher Leute. Es werden Böller auf Menschen geschmissen oder viele Halbstarke lassen mal eine Rakete aus der Hand starten. Das sind sinnlose Aktionen, die unnötig sind.

Können Sie als Handchirurg entspannt Silvester feiern oder sind Sie im Dauereinsatz?

Betz: Das sage ich ihnen nach diesem Silvester...

 

Handchirugie am Bürger­hospital Frankfurt

Beiträge aus der gleichen Kategorie

15.02.2019 - News (Allgemeines) | Baumaßnahmen & Investitionen

Endspurt am Bürger­hospital: Teil-Neubau nahezu fertiggestellt

Nach etwas mehr als drei Jahren Bauzeit ist es soweit: Der Teil-Neubau des Bürger­hospitals Frankfurt an der Ecke Nibelungen­allee/Richard-Wagner-Straße ist nahezu fertiggestellt. Letzte Feinschliff-Arbeiten sind noch zu erledigen, danach kann im März der Umzug beginnen. Dabei werden die einzelnen Stockwerke schrittweise bezogen, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu ermöglichen. Den Anfang machen der Zentral-OP und der Kreißsaal am 8. und 9. März. Vor Ostern soll dann das komplette Gebäude in Betrieb genommen sein. Das Bürger­hospital liegt somit voll in seinem ursprünglichen Zeitplan und auch der Kostenplan konnte eingehalten werden.

11.02.2019 - News (Allgemeines) | Baumaßnahmen & Investitionen

Bürger­hospital Frankfurt stellt Teil-Neubau der Öffentlichkeit vor

Nach etwas mehr als drei Jahren ist es soweit: Der Teil-Neubau des Bürger­hospitals Frankfurt ist nahezu fertiggestellt. Ab März werden die einzelnen Bereiche schrittweise bezogen. Zuvor lädt das Krankenhaus im Frankfurter Nordend große und kleine Interessierte am Samstag, 16. Februar 2019, zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 13 bis 17 Uhr haben sie die Möglichkeit, u. a. den neuen, größeren Kreißsaal und eine neue Pflegestation der Frauenklinik, den modernen OP und die Frühchen-Intensivstation zu erkunden. Auch die Abteilung, in der OP-Bestecke sterilisiert werden, steht an diesem Tag offen.

16.01.2019 - News (Allgemeines)

Bürger­hospital Frankfurt will Versorgungsauftrag für Alkoholkranke und Medikamenten­abhängige übergeben

Zum 1. April 2019 will das Bürger­hospital Frankfurt seinen Versorgungsauftrag für alkohol- und medikamentenabhängige Patienten an die DGD-Klinik Hohe Mark in Oberursel (Taunus) übergeben. Die Mitarbeiter der entsprechenden Station der Klinik für Ab­hängig­keits­erkrankungen und Konsiliarpsychiatrie des Bürger­hospitals können in anderen Bereichen des Bürger­hospitals weiterbeschäftigt werden oder an der DGD-Klinik Hohe Mark in ihrem Fachbereich weiterarbeiten. Die Mitarbeiter der Station und des Krankenhauses wurden bereits im Dezember des vergangenen Jahres durch die Geschäftsführung informiert.