Informationen der Frauen­klinik zum Thema Coronavirus


 

1. Ich möchte mich zur Geburt anmelden. Was habe ich zu beachten?

Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin über unser Termin­buch­ungs­for­mular

Aufgrund der aktuellen Lage ist eine Begleitperson bzw. der Partner zur Geburt­en­an­mel­dung nicht erlaubt. Bitte halten Sie zur Anmeldung das ausgefüllte Formular zur Selbstauskunft bereit und beachten Sie die o. g. Zutrittsgereglungen.

Download Selbstauskunft

Wir bitten außerdem darum, vor Ort einen medizin­ischen Mund-Nasen-Schutz bzw. eine FFP2-Maske zu tragen und während der Wartezeit auf ausreichend Abstand zu anderen zu achten.

2. Kann ich regulär zu meinen Unter­suchungen kommen?

Ja, unser Zentrum für Ultra­schall­dia­gnostik und Pränatalmedizin ist regulär geöffnet. Die Sprech­stun­den­zeiten finden Sie hier. Bitte rufen Sie an, bevor Sie sich auf den Weg zu uns machen: Tel. (069) 1500 - 828. Begleitpersonen bzw. der Partner können aber leider nicht mitkommen. Bitte tragen Sie einen medizin­ischen Mund-Nasen-Schutz bzw. eine FFP2-Maske und achten Sie während der Wartezeit auf ausreichend Abstand zu anderen.

3. Darf mein Partner bei der Geburt mit in den Kreißsaal?

Ja. Verständ­lich­er­weise reagieren viele Schwangere mit großer Sorge und Angst, denn eine Geburt ohne vertrauten Partner bzw. Begleitperson erscheint vielen unvorstellbar. Wir bemühen uns um eine empathische Betreuung während und nach der Geburt, die Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Wenn Sie zur Geburt kommen, dürfen Sie Ihren Partner oder eine Bezugsperson als Begleitung mitbringen. Diese Möglichkeit kann sich jedoch in Abhängigkeit der weiteren Entwicklung jederzeit ändern. Ein Wechsel der Begleitperson ist während des Aufenthaltes aus hygienischen Gründen nicht mehr möglich. Die Begleitperson kann während der Geburt durchgängig bei Ihnen bleiben. Ein Aufenthalt in anderen Bereichen des Krankenhauses (Raucherbereich, Aufent­halts­be­reiche o. ä.) ist nicht erlaubt. Der Partner bzw. die Begleitperson muss stets symptomfrei sein und sich gesund fühlen. Bitte beachten Sie auch unsere aktuellen Zutritts­re­ge­lungen für Begleitpersonen

4. Darf ich nach der Geburt Besuch auf der Wochenstation empfangen?

Ja. Die Besuchspersonen benötigen aber einen negativen COVID-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist. Selbsttests werden nicht akzeptiert. Jede Besuchsperson soll einen ausgefüllten Bogen zur Selbstauskunft mitbringen.

Download Besucherformular

Zu beachten bei Besuchen von Wöchnerinnen in Mehrbettzimmern:

Ihr Partner bzw. Ihre Begleitperson kann Sie und Ihr Kind täglich zwischen 15:00 und 19:00 Uhr besuchen. Da nur ein Partner im Mehrbettzimmer erlaubt ist, wurde dieses Zeitfenster wie folgt unterteilt:

Zeitfenster a) 15:00 bis 17:00 Uhr

Zeitfenster b) 17:00 bis 19:00 Uhr

Sie werden angehalten, sich mit Ihren Bettnachbarinnen abzusprechen und Ihren Partner entsprechend über die Zeitfenster zu informieren.

Grundsätzlich gilt: Wechselnde Besucher sind nicht erlaubt. In begründeten Fällen kann es aus medizin­ischen oder hygienischen Gründen zu abweichenden Regelungen kommen. Ein Aufenthalt in anderen Bereichen des Krankenhauses (Raucherbereich, Aufent­halts­be­reiche o.ä.) ist nicht erlaubt. Der Partner bzw. die Begleitperson muss stets symptomfrei sein und sich gesund fühlen, es gelten die aktuellen Zutritts­re­ge­lungen.

5. Ich muss schon vor der Geburt stationär aufgenommen werden. Darf ich Besuch empfangen?

Ja, unter Berücksichtigung der aktuellen Zutritts­re­ge­lungen darf Ihr Partner bzw. Ihre Begleitperson Sie täglich für zwei Stunden auf Station besuchen. Wechselnde Besucher sind nicht erlaubt. Die Besuchsmöglichkeiten und die Dauer sind begrenzt. Bitte stimmen Sie sich hierzu mit dem Stationspersonal ab. In begründeten Fällen kann es aus medizin­ischen oder hygienischen Gründen zu abweichenden Regelungen kommen. Sie müssen dem Pflegedienst der Station Ihre feste Bezugsperson namentlich nennen. Sie wird am Haupteingang des Bürger­hospitals nur vorgelassen, wenn der Besuchername auf der Liste aufgeführt ist. Patientinnen in Mehrbettzimmern sollten sich untereinander absprechen. Der gleichzeitige Aufenthalt mehrerer Besucher sollte unbedingt vermieden werden. Ein Aufenthalt in anderen Bereichen des Krankenhauses (Raucherbereich, Aufent­halts­be­reiche o.ä.) ist nicht erlaubt. Der Partner bzw. die Begleitperson muss stets symptomfrei sein und sich gesund fühlen.

Download Besucherformular

6. Ich bin mit dem Coronavirus infiziert bzw. warte aktuell auf den Befund. Kann ich trotzdem bei Ihnen entbinden?

Ja. Für solche Fällen haben wir besondere Sicher­heits­vor­keh­rungen getroffen. Das geburtshilfliche Personal wird die Geburt dann in einem Schutzanzug und mit einer speziellen Atemschutzmaske begleiten.

7. Was muss ich beachten, wenn ich infiziert bin und zur Entbindung zu Ihnen komme?

Wenn Sie infiziert und symptomfrei sind, sollten Sie erst mit Beginn der Wehen, dem Fruchtwasserabgang oder anderen Besonderheiten in den Kreißsaal kommen. Eine telefonische Benachrichtigung im Kreissaal (Tel.: 069 1500 - 328) ist notwendig, damit wir entsprechende Vorkehrungen treffen können. Das geburtshilfliche Vorgehen entspricht dem von nicht-infizierten Schwangeren. Eine Ausnahme stellen akute Covid-19-Erkrankungen mit deutlichen Einschränkungen der Lungenfunktion und des Allgemeinbefindens dar. Dann wird in aller Regel eine natürliche Geburt angestrebt. Ein Kaiserschnitt wird nur aus kindlichen oder mütterlichen Erwägungen durchgeführt. Eine Schmerztherapie mit einer Peridu­ral­an­äs­thesie (PDA) ist aber möglich. Allerdings wird die Anwendung von Lachgas bei infizierten Schwangeren nicht durchgeführt.

8. Mein Partner bzw. meine Begleitperson ist mit dem Coronavirus infiziert bzw. wartet auf den Befund. Ist eine Begleitung der Geburt dennoch möglich?

Nein. Wenn Ihr Partner Symptome einer Coronainfektion aufzeigt, positiv auf das Virus getestet ist oder Kontakt zu infizierten Personen innerhalb der letzten 14 Tage hatte, kann er Sie nicht bei der Geburt im Kreißsaal begleiten.

9. Was gilt es zu beachten, wenn ich mich infiziert habe?

SARS-CoV-2-infizierte Schwangeren ohne klinische Symptome (Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit oder sonstigen Erkäl­tungs­symp­tomen, Wehen) werden ambulant von Ihrem Frauenarzt betreut und sollen sich zu Hause erholen.

Coronavirus-infizierte Schwangere sollen sich zusätzlich in unserer Schwan­ger­en­am­bu­lanz (Tel.: 069 1500 - 853) oder außerhalb der Sprech­stun­den­zeiten im Kreissaal (Tel.: 069 1500 - 328) telefonisch melden, um dann die weitere Vorgehensweise mit den behandelnden Ärzten besprechen und festlegen zu können.

10. Sollte ich mich bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit impfen lassen?

Schwanger sein ist ein relevanter Risikofaktor für schwere COVID-19-Verläufe. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Frauen in der Schwangerschaft, Stillzeit oder mit Kinderwunsch eine mRNA-Impfung gegen Covid-19. Auch Auffrisch­ungs­imp­fungen sind in diesen Phasen möglich und werden empfohlen. Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Webseite des RKI sowie der Deutschen Gesell­schaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG).

Informationen des RKI

Stellungnahmen der DGGG

11. Wo finde ich weitere Informationen zum Thema Geburt im Bürgerhospital?

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Geburtshilfe und in unseren Videoeinblicken. Zu Themen vor und nach der Geburt finden Sie nachfolgend unsere Infobroschüren als PDFs zum Download.