Optimale Versorgung von Bauchwandbrüchen: Bürger­hospital als Hernienkompetenzzentrum rezertifiziert

Das Bürger­hospital Frankfurt führt weiterhin das Siegel Kompetenzzentrum für Hernienchirugie. Die Deutschen Gesellschaft für Allgemein – und Viszeralchirurgie (DGAV) überreichte dem Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, Dr. med. Victor Andres, und dem stellvertretenden Leiter des Hernienzentrums, Oberarzt Dr. med. Terence Alapatt, nun das entsprechende Zertifikat. In ganz Deutschland erfüllen aktuell 69 Zentren die hohen Anforderungen der DGAV an die Versorgung von Hernienbrüchen. Das Bürger­hospital war 2013 als erstes Krankenhaus in Hessen und als zehntes in ganz Deutschland als Hernienkompetenzzentrum ausgezeichnet worden.

Unter dem Begriff Hernien fassen Mediziner unter anderem Leisten-, Narbenbrüche oder vergleichbare Brüche der Bauchwand sowie Zwerchfellbrüche (Hiatushernie) zusammen. Diese treten vergleichsweise häufig auf. So werden in Deutschland jährlich über 350.000 Hernienoperationen durchgeführt. Das Zertifikat Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie hatte die DGAV ins Leben gerufen, um Patienten bei der Wahl des behandelnden Krankenhauses zu unterstützen. Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens müssen die Krankenhäuser ihre fachliche Erfahrung nachweisen sowie ihre Behandlungsergebnisse in einer Qualitätssicherungsstudie offenlegen. Das Bürger­hospital wurde 2013 erstmals zertifiziert und war eines der ersten offiziellen Kompetenzzentren für Hernienchirurgie in Deutschland.

Hernien sind jedoch nur ein Teil des Leistungsangebotes der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie. Darüberhinaus sind Dr. Andres und sein Team auf die Behandlung von Darmerkrankungen, wie zum Beispiel Karzinome, sowie Operationen an der Bauchspeicheldrüse und am Magen spezialisiert.

Foto: Chefarzt Dr. med. Viktor Andres und der stellvertretende Leiter des Hernienzentrums, Oberarzt Dr. med. Terence Alapatt.

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