Bürger­hospital wieder im Normalbetrieb

Die Rückverlegung der Patienten des Bürger­hospitals verlief gestern nach Plan. Gegen 0.35 Uhr wurde der letzte Patient auf seine Station gebracht. Noch nicht wieder zurücktransportiert worden waren die Frühgeborenen sowie Mütter, die bereits entbunden haben, mit ihren Kindern. Sie werden in Absprache mit der Rettungsleitstelle voraussichtlich heute wieder ihre Zimmer im Bürger­hospital beziehen.

„Durch die tolle Unterstützung der Rettungsleitstelle und der Besatzungen der Rettungswagen, die zum Teil ehrenamtlich arbeiteten, können wir heute wieder nahezu in den Normalbetrieb gehen“, so Marcus Amberger, einer der beiden Geschäftsführer der Bürger­hospital und Clementine Kinder­hospital gGmbH.

Die ersten geplanten Operationen laufen bereits, die Stationen sind wieder geöffnet ebenso wie die Notaufnahme. Im Kreißsaal erblickte bereits das erste Nachevakuations-Baby das Licht der Welt. „Das war ein historischer Kraftakt, den wir bisher jedoch ohne größere Komplikationen gemeistert haben. Nun schauen wir, dass auch noch unsere letzten Patienten wohlbehalten zu uns kommen“, so Wolfgang Heyl, der zweite der beiden Geschäftsführer.

Um die 100 Patienten hatte das Bürger­hospital evakuieren müssen. Nachdem das Krankenhausteam wieder etwas zur Ruhe gekommen ist, werde es eine Evaluationsrunde geben. „Schließlich war dies für uns alle die erste und hoffentlich auch letzte Komplett-Evakuation. Die regelmäßigen Katastrophenübungen, die Krankenhäuser immer wieder durchführen, waren eine gute Vorbereitung. Doch gestaltet sich jede Lage in der Praxis dann ganz individuell“, ergänzt Wolfgang Heyl. Natürlich überlege man sich aktuell bereits auch, wie man sich bei den Beteiligten für ihr Engagement bedanken werde.

 

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